Doomed

Dennis ist anders. Das spüre ich, als ich den Raum betrete.
Eine Welle von Lächeln und Funkeln und Wortfetzen spült sich, sucht sich einen Weg durch den Raum bis vor meine Füße. Ich nehme es ihnen nicht ab. Ich sehe es in ihren Gesichtern: Sie wissen nicht, worüber sie lachen. Sie reden, weil ihre Stimme sie daran erinnert, dass sie noch leben. Schauspieler. This is wasteland and we are doomed. Einer lächelt nicht, funkelt nicht, spricht nicht. Es ist Dennis.
Vor ihm steht ein Becher. In einer Kunst- oder Werkstunden ist mit groben Strichen sein Name darauf gemalt worden. Das kleine Herz, gelenk gemalt, um den i-Punkt zu ersetzen, muss eine der beiden Lehrerinnen auf die Tasse gepinselt haben. Weil sie für Dennis nur das beste wollen, klar. Dennis ist das, wie auch mein Eintreten, scheissegal. Ich bin und das gilt ausnahmlos für alle die zur Tür hereinkommen, ein Lächler, Funkler, Quatscher eine überflüssige Instanz. Ab heute bin ich sein Erzieher.


1 Antwort auf “Doomed”


  1. 1 hierundjetzt 08. April 2007 um 11:55 Uhr

    huihuihui,
    als erzieher „bombemalarm“ hören?!
    ob sich das auf die zöglinge aka dennis positiv auswirkt…
    ich bin sehr gespannt auf den ausgang dieses experimentes!
    :-)

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